Im Rahmen des Schwyzer Kulturwochenendes liest die Lektorin und Autorin Katinka Ruffieux aus ihrem Romandebut «Zu wenig vom Guten».
Endlich echte Schweizerin werden – das ist der grösste Wunsch der namenlosen Ich-Erzählerin mit ungarischen Wurzeln. Doch die familiären Bande sind so eng wie das Arbeiterhaus, in dem sie sich mit ihrer älteren Schwester und dem Grossvater das Zimmer teilt. Nach dessen Tod driftet die Familie zusehends auseinander, und die ältere der beiden Schwestern bricht aus – sie ist kaum noch zu Hause, stürzt sich in die Jugendunruhen, die Anfang der 80er-Jahre das konservative Zürich aufmischen. Für die Jüngere ist klar: Nur eine von ihnen darf rebellieren, sonst gerät alles aus dem Gleichgewicht. Doch als ihre Schwester eines Tages ganz verschwindet, begibt sie sich auf deren Spuren. Und das bleibt nicht ohne Konsequenzen.
Katinka Ruffieux wurde 1968 in der Schweiz geboren und wuchs in einer ungarischen Familie auf. 2019 gewann sie mit der Kurzgeschichte «Streuner» den Wettbewerb des Literaturhauses Zürich, 2023 war sie Stipendiatin der Bayerischen Akademie des Schreibens, wo sie an ihrem Romandebüt «Zu wenig vom Guten» arbeitete. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Horgen am linken Ufer des Zürichsees.
Freitag, 17. April 2026, 19:30 Uhr, in der Mediothek Lachen, Seestrasse 20, Lachen
Anmeldung erwünscht (per Mail oder direkt in der Mediothek)
Eintritt: CHF 10.- (Abendkasse bar oder Twint)
Ein grosser Dank gilt unseren grosszügigen Sponsoren Gemeinde Lachen, Bezirk March, Genossame Lachen, Gutenberg Druck AG Lachen, Carl und Elise Elsener Gut Stiftung (Victorinox Schwyz), Migros Kulturprozent, Schweizerisches Institut für Kinder- und Jugendmedien, Stiftung «Wir Schwyzer», Schwyzer Kantonalbank, acrevis Bank, die Mobiliar Versicherungsgesellschaft (Generalagentur Lachen) sowie unserer Gönnerin/Partnerin Asuera Stiftung.
Bild: Gaby Gerster